Die 10 besten Wanderungen in New Mexico




Plaza Blanca  

Die geheimnisvolle weiße Felsenstadt, die erstmals im Jahr 1940 durch ein Bild der Malerin Georgia O' Keeffe unter dem Namen White Place bekannt wurde, gehört trotz ihrer fast unwirklich anmutenden Eleganz und Schönheit bis heute zu den am wenigsten bekannten Naturwundern des Südwestens. Umso faszinierender ist es daher, dieses Labyrinth weißer Felsklippen, marmorähnlicher Tempel und schlanker Minarette auf einer Wanderung zu erkunden und den Zauber dieses stillen, abgeschiedenen Ortes auf sich wirken zu lassen.

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Bisti Wilderness  

Haben Sie Lust auf ein wirkliches Wildnisabenteuer in einer fantastischen Mondlandschaft? Weit ab von allen überfüllten Parkplätzen, klimatisierten Besucherzentren und markierten Wanderwegen? Dann auf zu einer Wanderung durch die Bisti Wilderness im kaum besiedelten und kargen Nordwesten New Mexicos, denn hier findet man außer einer ungeteerten Lehmpiste, einem Zaun und einem einfachen Holzschild mit der Aufschrift ‚Bisti Wilderness' nur noch eines - Einsamkeit, Stille und eine grandiose Naturlandschaft mit bizarren Hoodoos, dunkelgrauen Mesas, skurrilen Lehmfiguren, urzeitlichen Fossilien und versteinerten Baumstämmen.

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Mineral Creek Canyon  

Der Mineral Creek Canyon gehört mit seiner reizvollen Fluss- und Canyonlandschaft zu den schönsten Wanderzielen im Süden New Mexicos. Dabei folgt der Weg in unzähligen Windungen einem klaren, wilden Gebirgsbach, der immer wieder überquert werden muss. Stellenweise ist die Schlucht nur wenige Meter breit, der Bach eingezwängt zwischen hohe Felswände, während riesige Boulder und quer liegende Baumstämme an die letzte Flut erinnern. Besonders schön ist diese Wanderung im Frühjahr, wenn rechts und links des Wegs zahlreiche Wildblumen blühen und im Herbst zur Zeit der Laubfärbung.

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Ah-Shi-Sle-Pah Wilderness  

Überwältigend, einsam, grandios - Ah-Shi-Sle-Pah ist ein Wildnisgebiet der Superlative, eine zu Stein gewordene Urlandschaft mit Fossilien und versteinerten Baumstümpfen aus der Kreidezeit, aber auch ein gigantischer Skulpturengarten, dessen Form- und Farbenreichtum kaum zu übertreffen ist. Die Wanderung durch dieses Wildnisgebiet führt in versteckte Seitentäler, angefüllt mit riesigen steinernen Pilzen und zu ganzen Heerscharen vom Wind feingeschliffener Steinfiguren und Hoodoos. Ah-Shi-Sle-Pah ist ein Fairyland von Mutter Natur, ein Märchengarten, der nicht nur gefangen nimmt, sondern verzaubert.

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Dog Canyon National Recreation Trail  

Der Dog Canyon ist eine tief in Kalk- und Dolomitfelsen eingegrabene Schlucht am Übergang von der weiten Ebene der Chihuahua Wüste zu dem über 1.500 Meter hoch aufragenden Steilabhang der Sacramento Mountains. Während der Weg entlang dieser Bergflanke steil bergauf führt, bieten sich eindrucksvolle Blicke hinunter ins Tularosa Valley und auf das schmale, weiße Band der Gipssanddünen von White Sands. Schließlich erreicht man eine von hohen Felsen eingerahmte Hochebene mit großen, boulderartigen Felsblöcken und nach einem weiteren kuzen Steilanstieg die Line Cabin am schattigen Ufer des Dog Creek.

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Middle Fork Gila River  

Die Cliff Dwellings nördlich von Silver City sind Ausgangspunkt für mehrere sehr abwechslungsreiche Wanderungen entlang den verschiedenen Seitenarmen des Gila River und in die angrenzende Gila Wilderness. Besonders schön ist die Wanderung entlang der Middle Fork des Gila River. Der Weg ist besonders im Hochsommer recht angenehm zu gehen, denn zwischen den einzelnen Furten wandert man durch offene Auenwälder mit großen schattenspendenden Bäumen. Eine besondere Attraktion unterwegs sind heiße Quellen, die an einer flachen Stelle im Fluss zu Tage treten und das Wachstum farbiger Algen fördern.

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Rooftop Arch  

In der Umgebung der Stadt Aztec gibt es mehrere schöne Steinbögen, die nicht besonders schwierig zu erreichen sind, aber trotzdem nur selten besucht werden, da sie noch relativ unbekannt sind und auch recht weit auseinander liegen. Im Gegensatz zu den vielen dunkelroten Steinbögen im benachbarten Utah bestehen die Aztec Arches aus einem sehr hellen, weißgelben Sandstein, der bei tief stehender Sonne in warmen Goldtönen leuchtet und dann einen sehr schönen farblichen Kontrast zum tiefblauen Himmel bildet. Zu den großen und besonders sehenswerten Steinbögen dieser Region gehört der Rooftop Arch östlich von Aztec an der Zufahrtsstraße zum Navajo Lake, den man nach einer kurzen Wanderung erreicht.



San José Badlands  

Die San Jose Badlands gehören zu einer ganzen Reihe interessanter und noch kaum bekannter Wildnisgebiete im abgelegenen San Juan Basin New Mexicos, das sich von den San Juan Mountains bis zur I-40 und von den Nacimiento Mountains bis zur Grenze Arizonas erstreckt. Charakteristisch für das relativ kleine Gebiet sind die ungewöhnlich geformten, mehrfarbigen Lehmhügel, deren raue und rissige Oberfläche an eine Elefantenhaut erinnert und auf deren Spitze oft tonnenschwere Sandsteinblöcke thronen.

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Tsankawi Ruins Trail  

Die Tsankawi Ruins gehören zwar offiziell zum Bandelier National Monument, befinden sich aber außerhalb des eigentlichen Parkgebiets an der Zufahrtsstraße NM4, eine Meile südlich der Abzweigung vom Highway 502. Der 1,5 Meilen lange und oft wie eine schmale Rinne aus dem Felsen gemeißelte Rundweg führt von dort über mehrere Leitern auf ein langgestrecktes Felsplateau zu den noch unausgegrabenen Ruinen einer ehemaligen Pueblosiedlung und dann auf dem unteren Felsenweg an vielen natürlichen Felskammern und -höhlen vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung. An den hohen Felswänden kann man auch immer wieder schöne Felsmalereien entdecken.



Trampas Lakes Trail, Pecos Wilderness  

Die Pecos Wilderness im Norden New Mexicos gehört zu den südlichen Ausläufern der Sangre de Christo Mountains und damit zu dem gewaltigen Gebirgszug der Rocky Mountains. Das Wildnisgebiet im Zentrum dieser grandiosen Berglandschaft bietet eine Fülle herrlicher Wandermöglichkeiten, vom kurzen Ausflug bis zur anstrengenden Bergtour. Zu den besonders lohnenden Wanderungen gehören dabei die wunderschönen Seengebiete nördlich von Pecos, vor allem die beiden Trampas Lakes, zwei malerisch von hohen Felswänden eingerahmte eiszeitliche Gletscherseen.

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