New Mexico - Top 10 Sehenswürdigkeiten




White Sands National Monument  

Die blendend weiße Gipssandwüste von White Sands gehört zu den beeindruckendsten Landschaften des amerikanischen Südwestens. Vom Parkeingang führt die Straße immer tiefer hinein in die surrealistische und bizarre Welt weißer Dünen, die sich schließlich bis zu 15 Meter hoch auftürmen. Wären nicht die Hitze und die gleißende Sonne, so könnte man meinen, durch riesige Schneeverwehungen zu fahren. Auf längeren Wanderungen erlebt man die Stille und Weite dieser weißen Märchenlandschaft besonders intensiv. Interessant ist auch die Wanderung zu den nordwestlich des Dünengebiets liegenden Alkali Flats, einer weiten Ebene aus gepressten Gipskristallen, die neben dem Lake Lucero den feinen, weißen Sand für die hohen Dünen liefern.



Carlsbad Caverns Nationalpark  

Hauptattraktion dieses Nationalparks sind die 230 Meter unter der Erdoberfläche liegenden Carlsbad Caverns mit einer Gesamtlänge von zwanzig Meilen - eine der schönsten und größten Tropfsteinhöhlen der Welt! Beeindruckend sind vor allem die riesigen Ausmaße der einzelnen Hallen, von denen jede durch die unterschiedliche Beleuchtung und die Art ihrer Tropfstein- und Felsformationen einen eigenen Charakter besitzt. Ein weiteres interessantes Schauspiel ist der abendliche Ausflug riesiger Schwärme von Fledermäusen, die in der Höhle ihre Jungen zur Welt bringen und nachts auf Nahrungssuche gehen.



Santa Fe  

Santa Fe, "The City Different", ist nicht nur Hauptstadt New Mexicos, sondern auch eine der sehenswertesten Städte im gesamten Südwesten. Die Sonne, ein meist strahlend blauer Himmel, die klare Luft, die warmen Erdfarben und runden Formen der Adobegebäude, Kunst, Geschichte und nicht zuletzt die einzigartige Mischung spanisch-mexikanischer, indianischer und angloamerikanischer Kultur verleihen dieser Stadt Charme und eine eher südländische Atmosphäre voller Lebensfreude. Zu den sehenswerten Veranstaltungen gehören der Santa Fe Indian Market Ende August und die Fiesta de Santa Fe im September.

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Chaco Culture National Historic Park  

Die riesigen und zum Teil sehr gut erhaltenen Ruinenstätten liegen in einer der verlassensten und einsamsten Wüstengebiete des Südwestens. So unwirtlich und lebensfeindlich die Landschaft auf den ersten Blick auch erscheinen mag - Chaco Canyon zählt neben Mesa Verde zu den interessantesten und beeindruckendsten Zeugnissen indianischer Architektur in Nordamerika. Wer hierher kommt, sollte sich genügend Zeit nehmen, um die verlassenen Bauwerke, die grandiose Landschaft, die Stille und den sternenklaren Himmel auf sich wirken zu lassen. Sehenswert sind vor allem Pueblo Bonito, Chetro Ketl und auf der anderen Seite des Canyons Casa Rinconada, die Große Kiva.



Shiprock  

Der fast 500 Meter aus der flachen Ebene emporragende Felsen Shiprock gehört zu den eigenartigsten und bemerkenswertesten Naturwundern des Südwestens. Steht man direkt davor, erinnert er mit seinen gezackten, nach oben weisenden Felsgraten an eine riesige mittelalterliche Kathedrale. Bezieht man die lange schwarze Lavamauer mit ein, die sich vom Felsen aus mehrere Meilen weit nach Süden erstreckt, erinnert dieses ungewöhnliche Felsengebilde an die gezackten Rückenschuppen einer riesigen Echse oder eines Drachen. Einer Legende der Navajos zufolge, auf deren Reservatsgebiet sich der Fels befindet, wurden ihre Vorfahren einst von einem riesigen Vogel, der sich später in Stein verwandelte, vor ihren Feinden hierher in Sicherheit gebracht. Daher heißt der Berg in ihrer Sprache Tsé Bit A'í, Fels mit Flügeln.



Bandelier National Monument  

Bandelier - das ist der Name eines Schweizer Forschers, der im Jahr 1880 als erster Weißer einen kleinen bewaldeten Canyon betrat, geführt von einem Indianer namens Juan José Montaya aus dem nahegelegenen Cochiti Pueblo. Was er entdeckte, waren die Ruinen einer kreisrunden Puebloanlage und hohe Felswände aus vulkanischem Tuffgestein mit Hunderten von winzigen Voratskammern und Wohnhöhlen, in denen nach Angaben seines indianischen Führers wohl die Vorfahren seines Stammes und anderer, benachbarter Pueblodörfer gelebt haben mussten. Begeistert über seine ungewöhnliche Entdeckung nannte Bandelier die Ruinen "The grandest thing I ever saw". Zu Recht, denn neben Mesa Verde und dem Chaco Canyon ist Bandelier die beeindruckendste und besterhaltene Siedlung aus der Zeit der Anasazi.



Taos  

Hauptattraktion von Taos ist das zwei Meilen entfernte Taos Pueblo, das zwischen 1.000 und 1.450 erbaut wurde und damit neben Ácoma zu den beiden ältesten, ständig bewohnten Siedlungen des amerikanischen Südwesten gehört. Baumaterial ist Adobe, ein Gemisch aus Erde, Wasser und Stroh, das in Ziegelformen gegossen und an der Sonne getrocknet wird. Nach der Besichtigung des Pueblo lohnt sich ein Besuch der Altstadt von Taos mit schmalen Straßen und Gässchen, alten und neuen Häusern im Pueblostil und einer Vielzahl von Straßencafés und Galerien. Taos liegt zu Füßen einer herrlichen Gebirgslandschaft, die mit dem schneebedeckten Wheeler Peak besonders im Frühjahr eine großartige Kulisse bildet.



Angel Peak Recreation Area  

Im Gegensatz zu den vielen eher flachen Wildnisgebieten im Westen New Mexicos bestehen die farbenprächtigen Badlands der Angel Peak Recreation Area aus einem recht unübersichtlichen Gewirr tief eingeschnittener, von Wind und Regen ausgewaschener und wild zerfurchter Canyons, die von einer Reihe großer, frei stehender Buttes und Felsendome überragt werden. Der höchste und markanteste unter ihnen ist der weithin sichtbare Angel Peak, der wie eine weit entfernte, uneinnehmbare Festung über dieser unzugänglichen und wilden Felslandschaft thront.

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Gila Cliffs National Monument  

Die Gila Wilderness nördlich von Silver City bildet zusammen mit der etwas weiter östlich gelegenen Aldo Leopold Wilderness und der Blue Range Wilderness das größte zusammenhängende Wildnisgebiet New Mexicos. Eine der wenigen Straßen in diesem abgelegenen, waldreichen Bergland führt von Silver City nach Norden zu den Gila Cliff Dwellings, einem kleinen, aber sehr sehenswerten Felsklippenpueblo der Mogollon-Kultur, das um 1.280 erbaut und bereits 100 Jahre später schon wieder verlassen wurde. Die Cliff Dwellings sind auch Ausgangspunkt für mehrere sehr abwechslungsreiche Fluss- und Canyonwanderungen entlang den verschiedenen Seitenarmen des Gila River und in die angrenzende Gila Wilderness.



Kasha-Katuwe Tent Rocks National Monument  

Das erst im Jahr 2001 zum National Monument erklärte Gebiet liegt westlich von Santa Fe am Rande der Jemez Mountains in unmittelbarer Nachbarschaft des Cochiti Pueblo. Charakteristisch für das Gebiet sind die vielen konisch geformten hellen Felsen, die an große runde Zelte oder Tepees erinnern und eine Höhe bis zu 30 Metern erreichen. In Keresan, der traditionellen Sprache des Cochiti Pueblo, bedeutet Kasha-Katuwe soviel wie ‚Weiße Klippen'. Die meisten dieser ungewöhnlichen Felsenkegel findet man an den Felshängen des Peralta Canyons, der sich in der Mitte zu einem stellenweise nur einen Meter breiten Slot Canyon verengt. Dieser Canyon endet in einem großen Amphitheater, das mit einer großen Anzahl solcher ‚Tent Rocks' angefüllt ist.






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