Die besten Wanderungen und Trails in Kalifornien




Half Dome Trail  

Wer den Yosemite Nationalpark besucht und mehr als einen Tag dort verbringen will, kann den Park auf zahlreichen Wanderwegen näher erkunden. Eine Tour der besonderen Art stellt die Besteigung des Half Dome dar. Mit 2.693 m ist er kein besonders hoher Berg in den Rocky Mountains. Seine außergewöhnliche Form zieht jedoch in jedem Jahr Tausende von Touristen in seinen Bann. Das gilt vor allem deshalb, weil die sonst kaum bezwingbare 'Halbkuppel' in den Sommermonaten durch die Anbringung eines ‚Stahlseilgeländers' (Cables) auch von weniger geübten Bergfreunden bestiegen werden kann.

Reisebericht



The Mist Trail  

Dies ist einer der beliebtesten, aber auch spektakulärsten Trails des Yosemite Nationalparks, wobei sich die meisten der Besucher mit einem Kurztrip bis zur Brücke unterhalb der Vernal Falls begnügen. Ein noch schönerer Blick und Fotostandpunkt bietet sich allerdings noch ein Stück weiter bergauf, wo man auf einem schmalen Fußpfad hinabsteigen kann zu einem großen breiten Boulder inmitten des rauschenden Wildbachs. Dahinter führt der Weg auf der rechten Seite der Vernal Falls über 600 Felsstufen steil bergauf bis zum oberen Ende der Wasserfälle. Ebenfalls steil, aber nicht ganz so anstrengend ist der zweite Anstieg vorbei an den ebenfalls sehr sehenswerten Nevada Falls.



Mosaic Canyon  

Diese faszinierende Kurzwanderung im Death Valley Nationalpark führt ohne nennenswerte Steigung durch einen schmalen, korkenzieherähnlichen Canyon, dessen blankpolierte, von der Erosion zu skurrilen Formen ausgewaschene Felswände an glattgeschliffenen Marmor erinnern. Schließlich weitet sich der Canyon zu einem Tal, dessen ausgetrocknetem Flussbett man noch ein Stück weit folgen kann, bis schließlich eine mehrere Meter hohe Felswand ein weiteres Vordringen verhindert. Im Mosaic Canyon lassen sich in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden auch oft Dickhornschafe beobachten.



Golden Canyon  

Der Golden Canyon Trail im Süden des Death Valley folgt einem von hohen Canyonwänden malerisch eingerahmten Flussbett bis zur Red Cathedral, einem von roten Felssäulen umgebenen natürlichen Amphitheater. Besonders spektakulär ist diese Wanderung gegen Abend, wenn die hohen Felswände auf beiden Seiten des Weges in kräftig leuchtenden Goldtönen erstrahlen. Zahlreiche Seitencanyons bieten unterwegs immer wieder Gelegenheit für interessante Abstecher. Wer die Wanderung etwas verlängern möchte, folgt vom Ende des Trail dem steilen Pfad hinauf zum Zabriskie Point. Unterwegs bieten sich immer wieder fantastische Blicke zurück auf die bizarre Felslandschaft und die weiten Ebenen des Death Valley.



Murray Canyon  

Dieser relativ abgeschiedene, aber sehr reizvolle und abwechslungsreiche Wanderweg in den Indian Canyons bei Palm Springs durchquert zunächst die riesigen Palmenhaine der Bent Palm Picknick Area und führt dann über offenes Wüstengelände bis zum Beginn des palmenbestandenen Murray Canyon. Ab hier folgt man immer dem schmalen Fußpfad, der mal rechts, mal links des Baches am Ufer entlangführt und schließlich an einem kleinen Pool mit Wasserfall endet. Da es auf dem ersten Teil des Wegs keinerlei Schatten gibt, eignet sich diese Wanderung eher für die kühleren Jahreszeiten.



Lundy Canyon  

Mit seinen malerischen Bergseen, Biberteichen, Wildbächen und Wasserfällen ist der Lundy Canyon eines der schönsten Wandergebiete nördlich des Yosemite. Anders als im weiter südlich gelegenen Nationalpark hat man die Natur hier auch noch weitgehend für sich allein. Vom Trailhead oberhalb des Lundy Lake Resort führt ein landschaftlich sehr abwechslungsreicher Wanderweg canyonaufwärts bis zu einer Reihe schöner Wasserfälle und einem mit vermodernden Holzstämmen bedeckten See. Ein steiler und anspruchsvoller Weg führt von dort aus dann weiter zum 20 Lakes Basin. Besonders schön ist eine Wanderung durch den Lundy Canyon zur Zeit der Schneeschmelze, wenn die Wildbäche und Wasserfälle rauschend zu Tal stürzen und die Bäume am Ufer zartgrüne Blätter tragen.




Rings Loop Trail  

Die interessanteste Kurzwanderung innerhalb des Mojave National Preserve führt in den Banshee Canyon, ein tief eingeschnittenes Felsenlabyrinth aus vulkanischem Gestein, das von unzähligen Hohlkammern zerfurcht und durchlöchert ist wie ein Schweizer Käse. Dieser Weg erfordert einige Kletterpartien über kurze Felsabstürze, die jedoch durch mehrere große Eisenringe gut abgesichert sind. Unten angekommen, durchquert der Weg den von steil aufragenden Felswänden eingeschlossenen Banshee Canyon und mündet schließlich in den Mid-Hills-to-Hole-in-the-Wall Trail, einen weiteren Wanderweg, der den Mid Hills Campground mit dem Hole-in-the-Wall Campground verbindet. Interessant ist es auch, auf dem gleichen Weg wieder nach oben zu klettern.




Torrey Pines Beach Trail  

Das Torrey Pines State Reserve ist ein Naturschutzgebiet an der Pazifikküste Südkaliforniens, das eingerichtet wurde, um die letzten Bestände der ursprünglichen Küstenwälder, bestehend aus der äußerst seltenen Kiefernart Pinus torreyna und dichtem Chaparral-Gestrüpp, unter Naturschutz zu stellen. Diese Wälder, die von mehreren schönen Wanderwegen erschlossen werden, reichen direkt bis zum Rand steil abfallender Felsklippen, von denen man einen schönen Blick hinaus aufs Meer genießt. Eine weitere Attraktion des Parks ist der lange, feinsandige Strand, der sich unterhalb der Klippen kilometerweit nach Süden erstreckt. Hier kann man am Ufer des Pazifik entlangschlendern, so lange und so weit man Lust hat.



Rainbow Falls Trail  

Die schönste Wanderung innerhalb des Devils Postpile National Monument führt von der Felswand mit den Basaltsäulen weiter zu den Upper und Lower Rainbow Falls. Ebenfalls sehenswert ist der von mächtigen Granitfelsen gesäumte Canyon des San Joaquin River, an dem man unterwegs ein Stück entlang wandert. Hinter einer Biegung wartet dann die Überraschung - ein gewaltiger, gischtsprühender Wasserfall, der donnernd über die Felsklippen 30 Meter in die Tiefe stürzt. Unbedingt lohnend ist auch eine Fortsetzung der Wanderung bis zu den Lower Rainbow Falls, die nur eine halbe Meile von den Upper Falls entfernt sind. Hier ist die Landschaft etwas offener und lieblicher. Die Fälle selbst sind zwar nicht so hoch und so breit wie die Upper Falls, aber ebenfalls sehr sehenswert, da sie sich über mehrere rund geschliffene Boulder in einen flachen See ergießen.





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