Colorado - Top 10 Sehenswürdigkeiten




Mesa Verde Nationalpark  

Auf einem markant aus der Ebene aufragenden Bergrücken westlich von Durango liegen die in natürliche Felshöhlen meisterhaft eingefügten Felsklippenpueblos von Mesa Verde. Diese sogenannten ‚Cliff Dwellings' gehören neben den großen Puebloanlagen im Chaco Canyon New Mexicos zu den beeindruckendsten architektonischen Zeugnissen der frühen Indianerkulturen im Südwesten. Da der Besucherandrang sehr hoch ist und viele der Ruinen nur auf geführten Touren besichtigt werden können, sollte man für einen Besuch von Mesa Verde von vornherein einen ganzen Tag einplanen. Besonders sehenswert sind die Ruinenanlagen Cliff Palace, Balcony House und Long House.



Wheeler Geologic Area  

'City of Gnomes' lautet die treffende Bezeichnung für eine einzigartige Felslandschaft, die dank ihrer abgeschiedenen Lage bis heute nichts von ihrem Zauber verloren hat. Keine Straße, kein Visitor Center erschließt diese Märchenwelt aus farbenprächtigen und fantasievoll geformten Steinwänden, Mauern, Zinnen und Felsnadeln für den neugierigen Touristen. Wer hierher kommt, muss etwas Abenteuerlust und vor allem genügend Zeit mitbringen, denn der einzige Weg in dieses Gebiet führt zu Fuß oder per Jeep durch viele Meilen unwegsame Wildnis.



Great Sand Dunes Nationalpark  

Das Besondere an diesem Tal im wenig besuchten Südosten Colorados ist ein riesiges Dünenfeld aus hellbraunem Sand, in dem die höchsten Dünen der USA zu finden sind. Ebenso beeindruckend ist der Kontrast aus Bergen, Wüste und Wasser, denn unmittelbar zu Füßen der Dünenlandschaft fließt der Medano Creek – ein breiter Bach, der sich über einem unterirdischen Grundwasserspeicher befindet und vom Schmelzwasser der umgebenden Sangre de Christo Mountains gespeist wird. Besonders eindrücklich erlebt man diesen landschaftlichen Kontrast im Frühjahr, wenn der Wasserstand des Medano Creek recht hoch ist und das Ufer des Bachs von grünen Cottonwoods gesäumt ist, während die über 4.000 Meter hohen Berggipfel noch tief vom Schnee bedeckt sind.



Rocky Mountain Nationalpark  

Der Park schützt eine Hochgebirgslandschaft, die typisch ist für die Rocky Mountains. Dazu gehören breite Täler mit Wiesen voller Wildblumen, Bächen, Wasserfällen und Gebirgsseen, aber auch die eindrucksvolle und karge Tundralandschaft oberhalb der Baumgrenze, die man bei einer Fahrt über die Trail Ridge Road oder die ungeteerte Old Fall River Road kennenlernen kann. Daneben gibt es im Park eine ganze Reihe wunderschöner Trails, von kurzen oder längeren Wanderungen zu Wasserfällen und Bergseen bis zur alpinen Bergtour auf den Longs Peak, dem mit 4.346 Metern höchsten Gipfel des Parks. Der Rocky Mountain Nationalpark ist der größte und meistbesuchte Nationalpark Colorados.



Durango  

Das Städtchen, malerisch in einem von waldreichen Bergen umgebenen Tal der südlichen Rocky Mountains gelegen, hat sich noch viel vom Charme der Gründerjahre bewahrt. Die bunte Mischung aus alten viktorianischen Gebäuden, Hotels, Bars, Saloons, dem Bahnhof mit alten Dampfloks, internationaler Küche, Kunst und Kultur zieht jährlich Tausende von Besuchern an. Daneben ist Durango beliebter Ausgangspunkt für eine Fahrt mit der alten Schmalspureisenbahn nach Silverton und für Jeeptouren oder Wanderungen in die Berge und zu den alten Minenstädten der Rocky Mountains.




Silverton  

Die hoch in den Bergen gelegene Goldgräbersiedlung hat sich trotz großem Touristenandrang viel von ihrem alten Wildwest-Charakter bewahrt. Ein besonderes Erlebnis sind Fahrten mit den Dampfloks der Durango & Silverton Narrow Gauge Railroad von Durango nach Silverton und ein Bummel durch die staubigen Strassen und Gassen mit ihren ehemaligen Saloons, Spielhöllen, Hotels und Bars. Wer es etwas ruhiger mag, bleibt über Nacht und erkundet per Jeep die wunderschöne Bergwelt der Umgebung mit ihren zahllosen verlassenen Goldminen und Bergbaucamps.

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Black Canyon of the Gunnison Nationalpark  

Der 53 Meilen lange Black Canyon ist eine sehr enge und bis zu 600 Meter tiefe Schlucht, auf deren Grund selbst um die Mittagszeit kaum ein Sonnenstrahl vordringt. Beeindruckende Blicke in die Tiefe bieten sich von den verschiedenen Aussichtspunkten entlang der beiden Scenic Drives am North und South Rim. Ins dunkle Innere der Schlucht und zum Gunnison River führen einige sehr steile und anstrengende Backcountry Trails. Die hohen Felswände des North Rim gehören zu den anspruchsvollsten Klettergebieten der Vereinigten Staaten. Auf der Ostseite des Canyons führt eine steile Straße in vielen Serpentinen hinunter zum Ufer des Gunnison River.



Adobe Badlands  

Die Adobe Badlands, die mit ihren kahlen, grau bis ockergelb gefärbten Hügelketten an eine fremdartige, bizarre Mondlandschaft erinnern, gehören zu einer Reihe interessanter, touristisch aber noch kaum bekannter Wilderness Study Areas im Westen Colorados. Geologische Hauptattraktion dieses Gebiets ist Devils Thumb, ein dunkelgrauer, mächtiger Sandsteinmonolith, umgeben von einer Art Krater, der sich an der steil abfallenden Südflanke der Petrie Mesa wie ein drohender Daumen oder Zeigefinger in den Himmel empor reckt.

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Strawberry Park Hot Springs  

Die inmitten einer schönen Waldlandschaft gelegenen Strawberry Park Natural Hot Springs gehören neben den 86 Meter hohen Fish Creek Falls zu den touristischen Hauptattraktionen von Steamboat Springs. Nirgendwo sonst lässt es sich so herrlich im warmen Wasser entspannen wie hier unter freiem Himmel in einem der hübsch angelegten Badepools, die von einer heißen Thermalquelle gespeist und durch einen vorbei fließenden Bach in mehreren Stufen auf angenehme 41°C bis 38°C herabgekühlt werden. Besonders schön ist ein Besuch der Strawberry Park Hot Springs nach Einbruch der Dunkelheit, wenn man im warmen Wasser liegend hinauf zu den Sternen blickt oder im Winter, wenn die heißen Quellen von einer Märchenlandschaft aus Schnee und Eis umgeben sind.



The Palisade  

The Palisade ist ein lang gestrecktes, fast 700 Meter hohes Felsenriff aus Wingate Sandstein, gekrönt von einer steil aufragenden Mauer aus härterem Entrada Sandstein. Westlich davon folgt die Straße dem reizvollen, von grünem Schilf gesäumten Ufer des Dolores River, der sich hier wie ein in der Sonne glitzerndes silbernes Band durch eine noch nahezu unberührte, einsame Wüstenlandschaft aus roten Sandsteinfelsen und Kakteen windet. Wer mag, kann hier draußen in der Wildnis etwas abseits der Straße auch zelten, im Fluss ein erfrischendes Bad nehmen oder zu Fuß einen der zahlreichen Seitencanyons erkunden.

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